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Kultur, Natur, Geschichte

Das Ruhrmuseum ist da

 

In den letzten Jahren von der Öffentlichkeit mit großer Spannung erwartet, wurde das Ruhr Museum am 10. Januar in der Kohlenwäsche von Zollverein nach zehnjährigem Planungs- und Vorbereitungsprozess endlich eröffnet. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Ruhr Museum die faszinierende Geschichte einer der größten Industrieregionen der Welt. In einer modernen und populären Konzeption verbindet es die Natur- und Kulturgeschichte in einem integrativen Konzept und präsentiert die Mythen, Bilder und Phänomene des Ruhrgebiets, die ungeheuren Dimensionen der Erdgeschichte, die lange Geschichte der Industrialisierung ebenso wie deren Folgen und zukünftigen Perspektiven. Auf einzelne Themenbereiche werden wir in einer Serie in den kommenden Wochenblatt-Ausgaben eingehen. Öffnungszeiten: Täglich 10 bis 19 Uhr. Eintritt: Erw. 6 Euro (erm. 4 Euro), Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 2 Euro. Katalog, Umfassendes Begleitbuch zur Dauerausstellung, 409 Seiten, 652 Abbildungen, Klartext-Verlag Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0075-2, 19,80 Euro.

 

Bildunterschrift: Themenbereich „Industrieller Arbeitstakt“ © Ruhr Museum, Foto: Brigida González

DAS NACHWEIHNACHTLICHE KONZERT

 

des Evgl. Männerchores unter Mitwirkung des Männerchores Post Sanssouci (Foto) am Sonntag, dem 17. Januar in der evangelischen Kirche Katernberg, ließ noch einmal weihnachtliche Stimmung im 100 jährigen „Bergmannsdom“ am Katernberger Markt aufkommen. Das umfangreiche Programm an diesem Sonntagnachmittag unter der Gesamtleitung von Lisa Abuliak, erklang im Wechsel mit den Männerchören, den beiden Sopranistinnen Tanja Jock und Galina Rack, dem Pianisten André Parfenov und Eugen und Julia Poliak, Saxophon und Klarinette. Ohne die große Leistung aller Beteiligten schmälern zu wollen, erhielten Letztere vom begeisterten Publikum stürmischen Sonderbeifall für ihre Soloeinlagen.

Ein wenig Blumenschmuck und ein paar Kerzen hätten sicher den Kunstgenuss in diesem Konzert abgerundet.


Vom „Klassenboogie“ bis zum Steigerlied

Sechstes Herbstkonzert begeisterte Publikum

 

Zum sechsten Herbstkonzert hatten Kulturträger des Stadtbezirks VI für Sonntag, den 04. Oktober, nach Zollverein eingeladen. Die von Hausmeister Norbert Dohle in der Halle 12 aufgestellten Stühle, waren von Aktiven und Gästen fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Neben den aus vergangenen Jahren bekannten Chören - Kirchenchor Heilig-Geist, Evangelischer Männerchor 1882, Chorgemeinschaft Cantate aus Katernberg, die Sänger des MGV 1897 Essen-Schonnebeck , Mitglieder der Schulband der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, die mit dem „Klassenboogie“ und zwei weiteren Titeln den Auftakt der Veranstaltung übernommen hatten, wirkten auch die Musikfreunde Höhenklänge aus Stoppenberg, unterstützt von Musikern aus Oberhausen und Mühlheim, und das Akkordeonduo „Cappriccio Virtuoso“ mit. Ein Showtanz der Formation „Dancing Fire“ leitete nach der Pause zum 2. Teil des Nachmittags über.

Lieder wie „Wir machen Musik“, „Schiwago Melodie“, „Über den Wolken“, „Casatschok“ , oder auch „Wir wünschen, dass jedes Kind auf der Welt lachen kann“, zeigte das breite Spektrum der Kulturschaffenden des Bezirks VI und wurde von einem begeisterten Publikum mit viel Applaus bedacht. Als dann zum Schluss der MGV Schonnebeck das Bergmannslied anstimmte, gab es wohl keinen in der Halle, der nicht alle vier Strophen des Steigerliedes „Glück auf“.... begeistert und stehend mitgesungen hätte.

Bernd Klein führte, wie in den vergangenen Jahren, charmant durchs Programm und würzte seine verbindenden Worte immer wieder mit einer Prise Humor.

 

Schirmherrin Bezirksbürgermeisterin Gisela Juschka überreichte man am Ende des Konzertes einen bunten Blumenstrauß..

Die Veranstaltung erfolgte wieder in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Essen sowie mit Unterstützung der Bezirksvertretung VI und der Werbegemeinschaften des Bezirks.

 

Bildunterschrift: Beim gemeinsam gesungenen Steigerlied zum Abschluss des Herbstkonzertes auf Zollverein erhoben sich alle von ihren Plätzen. Foto: Willi Zimmermann

 


90 Jahre DJK Katernberg 19

 

 

Am 3. Oktober feierte die DJK Katernberg ihr 90stes Jubiläum. Die DJKler können auf eine sehr abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken.
In den Jahren vor 1919 bildete sich aus der katholischen Jugend, der sogenannten Jünglingskongregation, eine Fußballmannschaft. Diese schloss sich im Gründungsjahr der Deutschen Jugendkraft an. In diesem Verband spielten die Kicker von Beginn an sehr erfolgreich mit. Im Jahre 1921 errangen sie die Deutsche Meisterschaft des DJK-Verbandes. Mit 3:2 schlugen die Katernberger die DJK Ludwigshafen. Dieser Erfolg wurde im Jahre 1924 mit einem 4:2 Sieg gegen DJK Offenbach wiederholt. Namen wie Schwinning, Szafran, Send und Sahlmen, sind vielleicht dem einen oder anderen Leser auch heute noch geläufig. Nachdem während der unseligen Herrschaft der Nationalsozialisten der Verein sowie der gesamte Verband verboten war, konnte sich der Verein sofort nach dem Krieg neu formieren. August Dreier, der damalige Vorsitzende, war die Triebfeder des sich neu aufgestellten Vereins. Über eine Radfahr-, Handball-, Schlagball- und Leichtathletikabteilung bildete sich auch sehr schnell wieder eine Fußballabteilung. Ab Anfang der 70ger Jahre war es durch Satzungsänderung des Verbandes auch möglich, Frauen- und Mädchensport auszuüben.
Heute stellt sich die DJK als großer Breitensportverein dar. Neben vielen Frauensportgruppen, Kinderturnen, Gesundheitssport, Badminton und Tischtennis wird in der Bezirksliga Fußball gespielt.
Diesen 90 Jahren Vereinsgeschichte will man in einer Feierstunde am 3. Oktober Rechnung tragen. Im Pfarrzentrum St. Joseph werden sich um 11.00 Uhr Gäste und Vereinsmitglieder versammeln, um diesem Jubiläum einen würdigen Rahmen zu geben. Um 10.00 Uhr findet vorher aus diesem Anlass eine Messfeier in der Pfarrkirche St. Joseph statt, zu der alle eingeladen sind.
Am Abend, ab 19.00 Uhr, wird ein Jubiläumsball das Fest abrunden. Ein DJ und die Jazz Band Foss Doll werden für beste Unterhaltung sorgen.

– Willi Bock – Vereins-Vorsitzender

 

 

Bildunterschrift: Die DJK spielte vor dem Krieg auf dem Fußballplatz an der Zollvereinschule. Das Bild zeigt den erfolgreichen Deutschen Meister mit den Verantwortlichen auf diesem Platz.Ein Foto aus dem DJK- Vereinsalbum. Das Datum ist nicht bekannt. Wer kann Angaben dazu machen.

Viel Lob für die DJK Katernberg 19

 

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst fanden sich am vergangenen Samstag rund 150 Gäste zu einem Festakt anlässlich des 90jährigen Bestehens der DJK Katernberg 19 e.V. im Gemeindesaal der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph ein. Willi Bock – seit 26 Jahren Vorsitzender des Vereins – begrüßte die Geburtstagsgäste und vermittelte einen kurzen Einblick in die abwechslungsreiche Geschichte der Katernberger Sportgemeinschaft (siehe Wochenblatt vom 22. September 09 und www.katernberg.de /Seite Wochenblatt/ in den nächsten Tagen).

Festredner vom Essener Sportbund, Tischtennisverband Westfalen und DJK Diözesanverband Essen lobten die Leistungen der Vereinsaktiven und betonten die große soziale Bedeutung für unsere Gesellschaft. Für ihr langjähriges unermüdliches Engagement bei der DJK 19 in verschiedenen Funktionen erhielten Barbara Löwe, Bernhard Bock und Manfred Müller aus den Händen von Wilhelm Hesterkamp – Ehrenvorsitzender des DJK Diözesanverbandes – das Ehrenzeichen in Bronze. Das gute Verhältnis der DJKler zu allen Bereichen nachbarschaftlichen Lebens wurde durch die anwesende Gratulantenschar aus befreundeten Vereinen, Politik, Verwaltung und anderen Institutionen deutlich.

 

Bildunterschriften: Wilhelm Hesterkamp – Ehrenvorsitzender des DJK Diözeseverbandes (r.) – übergab Bernhard Bock, Manfred Müller und Barbara Löwe (v. re.) das Ehrenzeichen in Bronze. (li.) Willi Bock, seit 26 Jahren Vorsitzender der DJK Katernberg 19. Festakt im Gemeindesaal. Willi Bock begrüßte rund 150 Geburtstagsgäste.Fotos: Willi Zimmermann

 

Schmausen bei der Diakonie

 

Ab sofort lädt die Diakoniestation Essen-Katernberg interessierte Seniorinnen und Senioren von montags bis freitags um 12 Uhr zu einem „Diakonieschmaus“ in die Räume an der Schonnebeckhöfe 240 ein. „In gemütlicher Atmosphäre erwartet die Gäste ein schmackhaftes Mittagessen, das auch für Diabetiker geeignet ist“, heißt es dazu. Bei Bedarf wird für einen sicheren Hin- und Rücktransport gesorgt. Darüber hinaus wird während des rund einstündigen Mittagstisches auch eine individuelle Betreuung von Menschen angeboten, die an Demenz erkrankt sind. Die Kosten für diesen besonderen Betreuungsservice in Höhe von 10 Euro werden bei Vorliegen der Voraussetzungen von der Pflegeversicherung übernommen. Für Rückfragen steht die Pflegedienstleiterin der Diakoniestation, Heidi Grohnert, unter Telefon 830 92 92 zur Verfügung.

Leserbrief zum Thema Katernberger Markt


Ihre Ideen zur Umgestaltung der Marktfläche gefallen mir!!
Bedenken Sie aber bitte auch, dass es eine ungezwungene Cafe-Atmosphäre nur dann geben wird, wenn zu der Versorgung mit Getränken und Speisen auch eine Möglichkeit der Entsorgung z.B. für Gäste, die gehbehindert  sind oder gar im Rollstuhl sitzen, geben wird. Wenn es hierzu keine funktionierende sanitäre Einrichtung für alle gibt, ist bei der Planung sicher etwas schief gelaufen. Daher mein dringender Wunsch: Berücksichtigen Sie bitte die Installation einer behindertengerechten Toilette im Kon-Takt! Gerade jetzt, kurz vor Beginn des Jahres 2010 und dem zu erwartenden Touristenbetrieb, sollte Katernberg sich von der besten Seite zeigen. Mit Ihren Worten: „Den Gedanken müssen nun die Taten folgen“.  Die vorgenannte Maßnahme trägt meiner Ansicht wesentlich dazu bei, die Aufenthaltsqualität im Zentrum von Katernberg zu steigern. Ich bin selbst Fahrer eines Elektrorollstuhles, daher meine Sensibilität zu dieser Position. GLÜCK AUF, Gerhard Franken, Essen-Katernberg.

Lust auf Volleyball?

 

Mitspieler und Mitspielerinnen ab sofort gesucht

 

In einem vom Espo angebotenem Kurs für Damen und Herren spielen wir, völlig ohne Profi-Zwang, an jedem Donnerstag, von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr Volleyball in der Turnhalle an der Grabenstraße in Stoppenberg.

Zur Verstärkung suchen wir noch weitere Mitspieler und Mitspielerinnen (Alter egal), gleich, ob mit Vorkenntnissen oder ohne. Der aktuelle Kurs hat am Donnerstag, dem 20. August 2009, begonnen. Ein späterer Einstieg ist kein Problem. Der Kurs ist nicht kostenlos, macht aber viel Spaß und hält fit!

 

Infos erhält man beim ESPO: 0201 / 8146 - 0 oder unter:

0172 / 2702 965 von Barbara Rittel


Mit Eisklumpen an den Füßen…

 

...kam Markus Gayk am Freitag, dem 3. (und es war nicht mal der 13.) Juli von seiner Foto-Exkursion ins Katastrophengebiet Katernberg nach Hause. Viel wurde bereits über das Unwetter berichtet, das Schäden in Millionenhöhe verursachte, unglaubliche Bilder veröffentlicht. „Wintereinsatz im Hochsommer“ meldete die Feuerwehr. Zwischen 18.30 Uhr am Freitag und 12.00 Uhr am Samstag waren insgesamt 780 Einsätze in Essen zu verzeichnen. Schwerpunkt war dabei der Essener Norden/Nordosten mit Katernberg, Schonnebeck und Borbeck. Hagelkörner – groß wie Taubeneier –, Wassermassen und vom Sturm umgerissene Bäume richteten immensen Sachschaden an. Eine Laune der Natur, die uns noch lange beschäftigen wird.

 

 

Bildunterschrift Fotos: Markus Gay


 

 


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